Wieverfastelovend

Sie befinden sich, na klar, wo sonst?, gerade jetzt: unbedingt auf dem Weg nach Köln! Genau heute, am Wieverfastelovend, beginnt dort der Straßenkarneval. Keine Umzüge, sondern gut komponierte Bühnenprogramme, auf dem Alten Markt natürlich, aber vor allem in den Veedeln. Dazu Kneipenkarneval alle paar Meter, die Kölschen Kneipen überbieten sich heute darin, ihren Gästen Besonderes (Live-Musik, Stimmung, pfiffige Mono- und Dialoge) zu bieten. Während der Anreise haben Sie sich im Bordrestaurant des ICE angemessen gestärkt. Es gibt Kohlroulade mit Blutwurst und Apfel mit Kartoffel-Sellerie-Püree. Als erfahrene Jecken erkennen Sie sofort die subtilen Anspielungen der Bahn auf das Ziel der Reise. In Köln isst man leidenschaftlich gern Himmel un Äd – und das ist, ja, Sie wissen Bescheid, Kartoffelpüree mit Blutwurst, geschmorten Zwiebeln und Äpfeln. Sie erreichen Köln also mit einem angemessen Kölschen Magenuntergrund – und verteilen direkt nach dem Aussteigen die ersten Bützje. Bützje sind keine Küsse, sondern Küsschen, sie werden an jede und jeden, der sie empfangen mag, verteilt. Andererseits sollten Sie selbst darauf gefasst sein, von jeder und jedem, der sie verteilen mag, gebützt zu werden. Bützje gibt es auf die Wange, sie hinterlassen dort ein kurzes, schallendes Echo, an dem jeder Jeck seine reine Freude hat. Informieren Sie sich, wo genau in den Veedeln was los ist. Unser Tipp ist: Wieverfastelovend in Nippes. Ziehen Sie in Scharen zum Wilhelmplatz und feiern Sie mit. Dann schlendern Sie in Richtung des Nippeser Traditionslokals Em Golde Kappes. Aus allen Kneipen schallt nun das beliebte Lied der Bläck Fööss: Drink doch ene met, stell dich nit esu ahn … Ihr Herz öffnet sich, Glückshormone durchströmen Ihren ganzen Körper. Sie trinken das erste und zweite Kölsch und, siehe da, da steht er: ein Schriftsteller aus diesem Veedel, direkt vor dem Golde Kappes, in bester Laune, wie seit Kindertagen. Bützen Sie ihn, und lassen Sie sich von ihm bützen, wir wissen zufällig, dass er heute so gut drauf ist wie lange nicht mehr …

Nachhall – Meditation über ein großes Gedicht

Kurze, „große“ Gedichte wie das von Stefan George (01.02.2018) oder Eduard Mörike (06.02.208) sind ideale Binnenworträume für Meditationen, die ihren sprachlichen Nuancen nachgehen. Wo nämlich finden wir sonst in nur wenigen Zeilen eine derart genaue Wortwahl, eine so treffsichere Klanglichkeit und einen unfehlbar erscheinenden Sinn für Rhythmen? Eine lange, geduldige Vertiefung in ein so zerbrechliches Gebilde schärft die Ahnung nicht nur von sprachlicher Eleganz und Schönheit, sondern fördert auch die Wachsamkeit gegenüber dem eigenen Sprechen.

Im Fall von Mörikes „Denk es, o Seele!“ entdeckt die meditierende Annäherung (die man nicht mit „Interpretation“ verwechseln sollte) drei Bilder, die zunächst in all ihrer möglichen Frische und Lebenspräsenz gezeichnet werden: Das Tännlein grünt im Walde, der Rosenstrauch wächst im Garten, und die schwarzen Rösslein tummeln sich in muntern Sprüngen auf einer Weide. Im Verlauf des Gedichts werden diese strahlenden, eingängigen Bilder aber in ihr Gegenteil verkehrt und als Illusionen entlarvt. Das erreichen jene warnenden Rufe, die das Gedicht durchziehen: „Denk es, o Seele!“ ist die erste dieser dunklen, zum Innehalten aufrufenden Warnungen, die zum schweren, beängstigenden Bild des eigenen Grabes hinführen. Das Tännlein und der Rosenstrauch werden dort einmal wurzeln und wachsen – und nicht mehr im Wald, und nicht mehr im Garten. „Wer weiß?“, „Wer sagt?“ – wie absichtslos sind diese kurzen, lakonischen Fragen mitten in die munteren Zeilen des Beginns gestreut, als Vorboten der Wahrheit. Die macht in der zweiten Strophe aus den sich auf der Weide tummelnden Rösslein schwarze, schrittweis gehende Pferde, die die eigene Leiche begleiten. (Wie man als Leser bei diesem Wort zusammenzuckt! Wie die „Leiche“ in härterem Wortklang den des „Grabes“ in der ersten Strophe dramatisiert!) Worauf die letzte, ganz und gar unheimliche Verschärfung des aufkommenden Todesgedankens folgt, im raunenden, mehrfachen „vielleicht“. „Vielleicht“ nämlich sind das alles keine bloßen Gedankenspiele, „vielleicht“ bewahrheitet sich das Bedrohliche dieser sich verschärfenden Dunkelwelten schon „bald“: Morgen, heute, im nächsten Augenblick! (Was für ein Gedicht!)

Denk es, o Seele!

Die Rudel der jungen Füchse hatten sich längst verzogen, und der einsame Wolf hatte sich im Tal ein gut genährtes Lamm geschnappt. Wir hatten die größten äußeren Gefahren überwunden, doch wir ahnten nicht, dass viel schlimmere, innere Gefährdungen warteten. Denn plötzlich, mit einem Mal, sahen wir (erstarrend) das grüne Tännlein im Walde. Wir wussten, welches Gedicht dieser Anblick uns bescherte, es war Eduard Mörikes „Denk es, o Seele!“. Es sind harmlos anfangende Zeilen, die sich Schritt für Schritt, mit den langsamer werdenden Schritten der schwarzen Rösslein, ins tief Depressive versteigen. Wir schauten das Tännlein an und standen fröstelnd in Kälte und Eis. Wann ist es soweit? – dachten wir und sahen mit einem Mal unser Grab, ohne Rosen und Tännlein, neben dem Grab der teuren Ahnen.

Ein Tännlein grünet wo,

Wer weiß, im Walde,

Ein Rosenstrauch, wer sagt,

In welchem Garten?

Sie sind erlesen schon,

Denk es, o Seele,

Auf deinem Grab zu wurzeln

Und zu wachsen.

 

Zwei schwarze Rößlein weiden

Auf der Wiese,

Sie kehren heim zur Stadt

In muntern Sprüngen.

Sie werden schrittweis gehn

Mit deiner Leiche;

Vielleicht, vielleicht noch eh

An ihren Hufen

Das Eisen los wird,

Das ich blitzen sehe!

 

 

 

 

 

Der Held und sein Wetter 2

Wir hatten Mariä Lichtmess gefeiert und den japanischen Frühlingsanfang – wir waren glücklich und erwarteten viel von der (in unseren Augen) bereits in buntere Farben getauchten Zukunft. Dann aber begann es zu schneien, schnöde, in Massen. Wir saßen in unserer Stube und zogen den Kopf ein – so unverschämt fielen die dreistfetten Flocken, wohlgenährt, aus dunklen Himmeln. Wir holten unsere Winterjagdkleidung wieder hervor, stülpten die kratzende Wollmütze über und griffen nach dem alten Stock, mit dem wir durch die Wälder ziehende Meuten vertreiben. Als wir das Haus verließen, war kein einziger Vogel zu hören. Nicht einmal die Ahnung eines freundlichen Tiergesellen, von denen uns sonst so viele während unserer ersten Schritte ins Freie begrüßen. Wir zogen los, gefrorene Wege entlang. Rudel junger Füchse begleiteten uns und zogen mit heiseren Schreien durch die vereisten Terrains. Schließlich der einsame Wolf, den wir seit einem halben Jahr nicht mehr gesehen: Er stierte uns an, verschob das Gebiss und machte sich auf den Weg, hinunter ins Tal, zu den Herden der Lämmer.

Eine Guarneri del Gesù

Mit dem Wagen unterwegs – und plötzlich, nach dem Einschalten des Autoradios (und ich wäre fast stehen geblieben): Der warme, strahlende, ekstatische Ton einer Geige, deren Saiten von einem begeisterten Bogen bespielt werden. Das ist Prokofjew, ja, das ist der Tanz der Ritter aus seinem Ballett Romeo und Julia. Noch nie habe ich dieses bekannte Stück derart „heiß“ intoniert gehört, als wäre es genau für diese eine Geige und diese eine Geigerin komponiert worden. Die Geige ist, wie ich bald erfahre, eine Guarneri del Gesù von 1739 – und die Geigerin ist Lisa Batiashvili. Vor wenigen Tagen ist ihr neues Album (Visions of Prokofiev) erschienen. Sie spielt die beiden Violinkonzerte und einige kürzere Stücke – und als ich wieder zu Hause bin, höre ich mir das gleich an und setze das Hauskonzert später mit ihrer Einspielung des Sibelius-Violinkonzertes fort. Heute Abend konzertiert sie mit diesem Stück in München – das schaffe ich so schnell nicht. Am Wochenende aber spielt sie das zweite Prokofjew-Violinkonzert an drei aufeinander folgenden Tagen (ausgerechnet) in Rom. Ich könnte sie also dreimal hintereinander hören… Was wären das für Abende?! Dreimal … – hintereinander … – in Rom! Wie sind die Flugzeiten? Und – bekomme ich noch drei Karten, für drei Abende hintereinander?

Frühlingsbeginn in Japan

Ein Blick in unseren Japanischen Taschenkalender für das Jahr 2018 sagt uns, dass morgen nach traditioneller Vorstellung in Japan der Frühlingsbeginn gefeiert wird. Am Vortag (also heute) leiten Feste den ersehnten Beginn der neuen Jahreszeit ein. Ähnlich wie bei den Feiern zu Mariä Lichtmess sind auch hier viele Lichter im Spiel, die bei einbrechender Dunkelheit angezündet werden. Wir sind von unseren japanischen Freunden eingeladen und genießen eine letzte winterliche Nudelsuppe (mit Frühlingsakzenten: viel frischem Gemüse). Im Japanischen heißt sie Ramen, und wir wissen, dass solche Suppen in Japan ganz außerordentlich beliebt sind. Sie tauchen (beinahe wie eine Kultnahrung) auch in der Literatur, vor allem in japanischen Comics, auf. Das erinnert uns an das wunderbare Buch  von Masayuki Kusumi (dem Texter) und Jiro Taniguchi (dem Zeichner): Der Gourmet. Von der Kunst allein zu genießen (Carlsen Comics 2014). In achtzehn Kapiteln erzählt es von den Streifzügen eines Mannes durch japanische Garküchen, Imbisse und Restaurants. In jedem Kapitel wird ein bestimmtes Gericht (in einer bestimmten Umgebung) genossen: Gebratenes Schweinefleisch in Sanya (einem als gefährlich eingestuften Viertel in Tokio), Takoyaki (eine Teigkugel mit Oktopus) in einem Viertel von Osaka oder Gegrillte Manju (Dampfnudeln) in Takasaki.

Mariä Lichtmess

Heute früh haben wir die Krippe und den leicht nadelnden Weihnachtsbaum endgültig abgebaut. Vierzig Tage nach Weihnachten feiern wir das schöne Fest Mariä Lichtmess so, wie wir es als Kinder immer gefeiert haben. In den Kirchen sind vor Schulbeginn Prozessionen unterwegs, denen schließen wir uns gerne an. Die Kinder halten brennende Kerzen in Händen und balancieren sie mit glühenden Gesichtern durch den dunklen Kirchenraum. Dann erklärt Pfarrer Grone, was es mit Mariä Lichtmess auf sich hat. Das klingt nach Theologie (und ist deshalb wie immer, wenn etwas nach Theologie klingt, kompliziert). Lieber bleiben wir bei den einfachen Grundwahrheiten, und die sagen uns, dass Maria und Joseph vierzig Tage nach Jesu Geburt mit dem Kleinen in den Tempel gegangen sind. Jesus sollte einen ersten Blick in ein Gotteshaus werfen und sich schon einmal umschauen dürfen. Er wurde den Ältesten vorgestellt, er stellte sich selbst vor – und alle, die Zeugen waren, hatten das Gefühl, einen besonderen, hellen, leuchtenden Moment zu erleben. Heiterkeit. Licht. Zukunft. Das meint Mariä Lichtmess – und es ist (wieder einmal) ganz einfach. Nach dem Kirchgang und weiteren Feierlichkeiten bat uns Meisterkoch Nico zu einem kleinen Lichtmess-Teller. Leuchtende Vorfrühlingsfarben, Weiß– und sogar Rot-Töne – und viel Natur: mit einem Löffelchen haben wir dieses Gemälde in kleinste Partikel zerlegt und genossen. Aus dem Hintergrund schallten Gesänge der Schola Cantorum Basiliensis, gedämpft, aus drei Jahrhunderten.

Die hasel blühen – kleiner Hymnus auf ein großes Gedicht

Noch einmal zurück zu den blühenden Haselnusssträuchern. Sie erscheinen in einem Gedicht, das in meinen Augen eines der nicht nur schönsten, sondern auch gelungensten deutschen Gedichte ist. Geschrieben hat es der Dichter Stefan George (1868 – 1933), dessen einhundertfünfzigsten Geburtstag wir am 12. Juli 2018 feiern.

An baches ranft
Die einzigen frühen
Die hasel blühen.
Ein vogel pfeift
In kühler au.
Ein leuchten streift
Erwärmt uns sanft
Und zuckt und bleicht.
Das feld ist brach ∙
Der baum noch grau . .
Blumen streut vielleicht
Der lenz uns nach.

Ich kenne diese Zeilen seit vielen Jahren auswendig, beim Anblick von blühenden Haselnusssträuchern fallen sie mir wie von selbst wieder ein. Auf ein paar Details möchte ich aufmerksam machen: Zu Beginn heißt es nicht „An baches rand“, sondern „An baches ranft“ … „Ranft“ ist präziser und lässt uns schmale Eis- oder Gefrierspuren am Bachrand sehen. „Ranft“ hat dazu noch eine etwas altertümliche Patina und macht aus dem Gesehenen ein Detail im Sepia-Ton. Was aber ist an „Baches ranft“ zu sehen? Es sind „Die einzigen frühen“! Die einzigen, genau, die einzigen Sträucher, die bereits blühen, genauer: „die hasel“ (und eben nicht: „die haselnusssträucher“). „Sträucher“ – das wäre zuviel, zu schwer, zu platt, während „Die hasel“ in seiner verknappten Form die dünnen Zweige sichtbar macht, an denen die Blüten baumeln. Die drei ersten Zeilen skizzieren ein erstes Bild, die zwei darauf folgenden bilden die Intonation. „Ein“ Vogel „pfeift“, ein einziger, keine Scharen oder Völker, kein Gezwitscher, sondern ein „Pfeifen“! Und wo: „In kühler au!“ „Au“ setzt in seinem wiederum altertümlichen Duktus die Sepia-Farbigkeit fort und knüpft daran an. Dann die Mitte des Ganzen, der Höhepunkt, die Ekstase im ganz, ganz Kleinen: „Ein leuchten streift“ … Kein Sonnenstrahl … (auch das wäre bereits zuviel), sondern eine kurze Erhellung! Sie „Erwärmt uns sanft“ (also nur für einen Moment, aber doch immerhin), dann vergeht sie: „Und zuckt und bleicht“ – Punkt. Aus. Zwei minimale Einzelbilder setzen das Lied fort: „Das feld ist brach“ – „Der baum noch grau“ – bis hin zum grandiosen Schluss, dem wunderbar verhaltenen Blick in die Zukunft (die so kommen könnte, aber noch nirgends auch nur zu ahnen ist): „Blumen streut vielleicht“/„Der Lenz uns nach.“ Ein geflüstertes, in jeder Silbe melodisch und rhythmisch vollkommenes Gedicht (man folge nur einmal den Vokalmelodien: Vom mehrfach wiederholten A über das mehrfach wiederholte Ü … etc.), ein Wunder von einem Gedicht! Man sollte es oft vor sich hinsagen (und jede Nuance noch einmal bedenken, sehen, hören), bis man es wirklich für immer auswendig kann! Man sollte sich immer wieder an seine Zeilen erinnern – und in ruhigen Momenten (irgendwo unterwegs) wie in einem Akt der Meditation aus dem Kopf hinschreiben! Man sollte es in Schönschrift auf besonders gutem Papier aufmalen – und dann verschenken – und man sollte (als Krönung) unbedingt die Vertonung dieses Liedes durch Anton von Webern hören (in 5 Lieder, op.3).

Der Held und sein Wetter

Hörte in den Nachrichten, der Januar 2018 sei der dunkelste Winter seit meiner Geburt (also seit 1951, ausgerechnet). Es stimmt: Noch nie habe ich so viele Freunde und Bekannte über „Dunkelheit“ reden hören. Dass es „gar nicht mehr hell werde“, dass es „zum Verzweifeln sei“, dass man „Depressionen bekomme“. Ich aber merke nichts, rein gar nichts. Der angeblich so dunkle Winter macht mir nicht zu schaffen, und ich sehne mich auch keineswegs nach mehr Sonne. Die wird früh und reichlich genug kommen. Fast sieht es so aus, als lebte ich im Einklang mit dem Wetter zum Zeitpunkt meiner Geburt. Dass ich aufs Wetter überhaupt nicht reagiere, ist dagegen auch nicht richtig. Mein Debütroman Fermer (1979) beginnt zum Beispiel mit einer Wettermeldung: „An einem Vorfrühlingsabend kehrte der junge Fermer nicht mehr in die Kaserne zurück. Es war noch recht kühl, doch waren die ersten Anzeichen des nahenden Frühlings zu bemerken …“ Na bitte, eindeutig Wahrnehmungen, die hoffen lassen! Der 2. Februar (und damit das schöne Fest Mariä Lichtmeß) ist nahe. Bis dahin werde ich noch einen Blick in den Klassiker der literarischen Wetteranalyse werfen – Friedrich Christian Delius: Der Held und sein Wetter. München 1971. Am 2. Februar weiß ich dann mehr und werde auf diesen Tag hoffentlich angemessen reagieren …

Anekdoten (nach Heinrich von Kleist) 2

Palettentransport

Der Gabelstaplerfahrer eines Großhändlers im Rems-Murr-Kreis war vom Transport der vielen täglich zu transportierenden Europaletten derart besessen, dass er viele von ihnen abzweigte und von einem befreundeten Lastwagenfahrer fortfahren ließ. Dieser brachte die alle paar Tage anfallende Ware zu einem geheimen Versteck, wo sie bald überhand nahm, so dass sie in einem größeren Geheimversteck untergebracht werden musste. Die dafür gemietete alte Scheune war nach wenigen Wochen jedoch derart voller Paletten, dass sie nicht mehr zu bändigen waren, das Versteck sprengten und sich auf den Weg zu einer zünftigen Palettenprozession durch das gesamte Remstal machten. Der Gabelstapler und sein Komplize flohen unterdessen in die Schweiz, wo der Transport von Paletten allerdings noch weitaus höhere Anforderungen an besessene Gabelstaplerfahrer stellt.