Charles Aznavour ist gestorben

Charles Aznavour ist im Alter von 94 Jahren gestorben. 2013 gab er im Pariser Olympia noch ein denkwürdiges Konzert (das man in Ausschnitten über Youtube verfolgen kann).

Einer der berührendsten Momente ist der, als er sein großes Publikum dazu auffordert, das Chanson La Mer mit ihm zu singen. La Mer ist von Charles Trenet, der es vor vielen Jahrzehnten (noch während des Zweiten Weltkriegs) geschrieben hat. Längst ist es zu einem der bekanntesten und beliebtesten französischen Chansons geworden, jedes Kind kennt es.

Aznavour geht also auf der kleinen Bühne auf und ab und schlägt vor, La Mer gemeinsam zu singen. Gemeinsam zu singen, das sei eine besondere Freude, das sei Wärme und Liebe. Und dann stimmt er La Mer an und nimmt seine Stimme zurück, als er hört, dass alle sofort einstimmen und mitsingen und das Chanson sich wie eine kleine Woge entwickelt, anrollend und auslaufend – und erneut anrollend und auslaufend. Er ist völlig betört von dem gemeinsamen Singen, und er lässt sich auf der Bühne treiben und setzt ab und zu ein paar hingehauchte, leise Töne auf die Spitzen der Woge – und so wird er zu dem, was er eigentlich sein will: ein Medium des Liedes, ein Teil seines meeresfreundlichen Murmelns – bis dieses Murmeln verebbt und sich langsam ausblendet, ganz wie das Meer, ganz wie von selbst …

Zoobesuch

Seit vielen Jahren einmal wieder im Zoo. Was für seltsame Begegnungen! Fast alle Tiere nehmen einen in ihren Gehegen nicht wahr, sondern führen ein merkwürdig introvertiertes Dasein.

Der Marabu (einer meiner Lieblinge) steht stundenlang wie ein verbitterter Greis im Nichts und bringt es nicht einmal zu einem winzigen Zucken. Die Erdmännchen liegen auf dem Rücken unter hellen Strahlern und tun so, als wären sie im Urlaub am Meer. Das Panzernashorn verlässt seine Tiefbadewanne keinen Moment, sondern suhlt sich schnaubend im Wasser. Nirgendwo eine Reaktion! Löwen, Tiger und Geparde haben nichts anderes als das mittäglich angebotene Fressen im Sinn und gönnen sich nach Verzehr eine unverschämt lange Siesta. Und die königlichen Riesenschlangen bewegen sich den lieben langen Tag gar nicht, sondern verdauen ausschließlich.

Da ist es eine Freude, einer hellwachen Ausnahme zu begegnen! Als ich ihn anschaue, rudert er beflissen heran, stellt die Brillenlinsen scharf, schaut zu mir hoch, meldet die Wassertemperatur, gleitet elegant davon, dreht eine Runde und kommt zu mir zurück, um den Blickkontakt zu erneuern. Hingerissen habe ich eine Patenschaft übernommen und versprochen, seinetwegen ab sofort regelmäßig zu kommen.

Japanische Küche

Seit einigen Jahren gibt es immer mehr japanische Restaurants in unseren Städten. Sie bedienen eine Neigung zum Einfachen, Klaren, Essentiellen, die in unseren europäischen, meist an der französischen Küche orientierten Menus verloren gegangen ist. Diese widmen jeder Zutat, sei es Fisch, Fleisch oder Gemüse eine aufwendige Verwandlung und kombinieren sie mit lange und raffiniert hergestellten Saucen. In der japanischen Küche ist die Folge der einzelnen Gänge jedoch kein Zelebrieren besonderer Fantasien und Erfindungen. Stattdessen geht es um die intensive Wahrnehmung der Zutaten selbst, um so etwas wie ihr Leuchten, ihre Gegenwart, ihr Aufgehen im möglichst puren Schmecken.

Darüber hat der Koch und Philosoph Malte Härtig ein aufschlussreiches Buch geschrieben (Kaiseki. Die Weisheit der japanischen Küche. mairisch Verlag 2018), in dem er uns während eines solchen Menus von Gang zu Gang begleitet. „Kaiseki“ ist ein Begriff für die Feinheiten der japanischen Hochküche, die der Autor vor allem in Kyoto kennengelernt und studiert hat. Ihre Künste leitet er von Traditionen der altjapanischen Teezeremonien her, die vom Zen-Buddhismus geprägt sind.

Serviert werden die Gerichte nicht auf Tellern, sondern in kleinen Schalen, die ein Gericht eben nicht „ausbreiten“ oder „lagern“, sondern eher (wie eine hohle Hand) „bergen“. In jeder Schale befindet sich eine Zusammenstellung von konzentrierten, sichtbar gemachten Zutaten, deren Eigengeschmack gesteigert erscheint. Solche Kompositionen bleiben minimal, denn sie dienen der Kultivierung des Geschmacks, nicht aber der Sättigung. Man isst sie langsam und achtet auf ihren Bezug zu Umgebung, Raum, Jahreszeit. So sind sie als „Anspielungen“ zu verstehen, die eine „Essensszene“ figurieren.

Danach wird einfacher Reis angeboten – dieser nun wiederum (wenn man mag) zur Sättigung, bis alles auf eine Schale Matcha-Tee zuläuft, der etwas Süßes vorausgeht. „Ein solches Essen“, schreibt Malte Härtig, „gibt Einblick in das Wesen der Dinge. Diese erzählen in ihrer Einfachheit, was sie sind und wie sie zu dem geworden sind, was sie sind. Sie berichten von ihrem Potenzial und ihrem Sein. Sie erzählen von ihrem eigenen Leben – und vom Leben selbst. Von da ist der Schritt zum eigenen Leben nicht weit.“

Der Kuss

In Mainz wurde unterhalb der heutigen Römer-Passage mitten in der Innenstadt die Statuette eines küssenden römischen Paares (aus dem ersten Jahrhundert nach Christus) gefunden. Vor ein paar Tagen habe ich sie zum ersten Mal gesehen – und war überrascht. Ich sammle kleine Statuetten römischer Figuren und besitze einige, die wie eine verschworene Gemeinschaft bei mir zuhause an einem besonderen Platz stehen und mich an meine Lateinlektüren erinnern. All diese Statuetten sind aber Einzelfiguren, ein küssendes Paar hatte ich noch nie gesehen.

Das Schöne daran ist, dass die Gestalten von Mann und Frau wie zu einem engen Block zusammengeschmolzen sind. Nicht zwei verschiedene Körper lehnen sich einander an oder „tauschen“ einen Kuss, die Körper sind vielmehr ähnlich (mit Übermantel) gekleidet und verschwinden unter diesen Bekleidungen. Die Armgeste der Frau verbindet beide Figuren, der Arm des Mannes ist nicht erkennbar, nur die Hand ist zu sehen.

Die Ähnlichkeit der beiden Paargestalten ist sogar so groß, dass man nur schwer entscheiden kann, ob es sich hier überhaupt um Mann und Frau handelt. Der Frage kommt man näher, wenn man die Statuette umdreht: Dann erkennt man einen weiblichen Haarknoten und das kurz geschorene Haar des Mannes.

Der Kuss besiegelt eine Nähe, eine Zusammengehörigkeit. Es ist kein fordernder, forschender, erotischer, sondern der Kuss eines Paares, das sich gut kennt und vertraut.

Als ich die beiden Vertrauten so anschaute, erinnerte ich mich unwillkürlich an die neugierigeren, explosiven Küsse, auf die eine bildnerische Moderne spätestens seit dem Ende des neunzehnten Jahrhunderts setzt (Kuss. Von Rodin bis Bob Dylan. Katalog zur Ausstellung im Bröhan Museum, Berlin 2017). Man sollte beide Formen nicht vernachlässigen, dachte ich und stellte eine Kopie der kleinen Statuette in meine Sammlung.

Federweißer

Die spätsommerlichen, noch relativ hohen Temperaturen am Tag, die Kühle am Abend und in der Nacht – auf ideale Weise gehören diese Kontraste zum Getränk dieser Tage: Federweißer. Überall, wo Wein angebaut wird, trinkt man ihn jetzt, und die Winzerinnen und Winzer, die mit ihm umgehen können, servieren ihn nicht in feudalen, geschmückten Gläsern, sondern in den einfachsten Trinkgläsern überhaupt.

Denn: Federweißer ist kein eigenständiges Getränk, sondern junger Wein (Most) auf dem Weg dazu, richtiger Wein zu werden. Ein Novize also, ein Getränk des Übergangs – und deshalb ein Getränk der Verheißung.

Ins schlichte Glas leuchtet die Sonne und zeigt seine leichte Trübung, die durch die frei in ihm schwebenden Hefestoffe entsteht. Trinkt man keine süßen, sondern die herben Versionen (und nur das sollte man tun), spürt man sein verhaltenes Schäumen und Gären auf der Zunge. Zwiebelkuchen (mit etwas Speck) gibt es dazu, aber der Kuchen sollte flach sein, eine Tarte (und keine bullige, schwere Front aus lauter Zwiebelstockwerken).

Jetzt ist genau die richtige Zeit, zwei oder drei Gläser zu kosten. Der Herbst steckt bereits darin und damit das Versprechen von Reife. 2018 wird ein fantastisches Weinjahr werden – das hören wir nicht nur immer wieder, sondern wir schmecken es jetzt, im Voraus …

Das Lesetagebuch 2

Auf meinen Blogeintrag zum „Lesetagebuch“ habe ich viele Rückmeldungen erhalten. Erstaunt hat mich, wie bescheiden die Leserinnen und Leser ihre Rolle noch immer auslegen. Sie verstehen sich (wie in den alten Zeiten) als vorsichtig vorgehende Interpreten und Deuter, die sich den Vorgaben eines fremden Textes dienend widmen. Manche wagen es nicht einmal, in einem Buch etwas anzustreichen, geschweige denn, etwas hinein zu schreiben.

Einen so verhaltenen Umgang mit einem Text hatte Wolf Wondratschek in seinem Interview nicht vor Augen. Er zitierte Borges mit dem Satz, der Leser sei der eigentliche Schöpfer. Seine Aufgabe sei das exzessive Verstehen und Ausdeuten – und das in einem erheblichen Maß, besser als der Autor selbst es könne.

Radikalisiert man diesen Gedanken, so begegnet man einem Leser, der den Text eines Autors aufgreift und in Gedanken mit- und neu schreibt. Ginge es nach mir, würde ich den Deutschunterricht an unseren Schulen (der sowieso in allen Klassen um das „Kreative Schreiben“ erweitert werden müsste) durch Techniken eines solchen „Umschreibens“ bereichern. Lesen ohne Schreiben sollte es niemals geben. Das Schreiben ist die Praxis eines Lesens, das einen Fremdtext in sich aufnimmt und weiterspinnt.

(Ich empfehle dazu die Bücher von Alberto Manguel: Die verborgene Bibliothek/ Die Bibliothek bei Nacht/ A reading diary/ Eine Geschichte des Lesens)

Kurze Lockerungsübung im Schreiben

Betrachten Sie das Foto eines herbstlich-abendlichen, menschenleeren Tennisplatzes (unten) – und schreiben Sie die drei ersten Sätze einer Geschichte, die sich auf dieses Foto beziehen. Ich fange einfach mal an und gebe ein paar Beispiele:

1

Am frühen Abend fuhr ich zum Tennis. Lore war noch nicht da. Ich wartete in meinem Tennisdress auf der Terrasse im Freien, es war schon sehr frisch …

2

Die Saison über hatte ich viel gespielt, ich war richtiggehend süchtig geworden. An den Abenden, wenn schon alle verschwunden waren, saß ich als letzter in der Kabine. Ich wusste nicht, wohin mit mir, und so rief ich immer jemand anderen an …

3

Ich hatte den dritten und letzten Satz 7:5 gewonnen. Carmen ließ sich nicht anmerken, wie sehr die Niederlage sie wurmte. Ich lud sie zu einem Drink ein, aber sie lehnte schroff ab …

4

Der kühle Wind des frühen Herbstes rauschte am Abend aus dem kleinen Wäldchen über den Platz. Die letzten Tennisspieler hatten sich gerade in die Kabinen zurückgezogen, als Schlenke in seinem Porsche vorfuhr. Er war ein Mann von über zwei Metern und seit einem Jahr die Nummer Eins der Vereinsrangliste.

5

Schlimm, ganz schlimm. An drei Tagen hintereinander habe ich kein Match gewonnen. Ich bin so schlecht wie noch nie – und ich weiß genau, woran es liegt …

So – und nun sind Sie dran …

Das Lesetagebuch

In einem anregenden Gespräch mit Arno Widmann in der Berliner Zeitung (im Netz abrufbar) hat der Schriftsteller Wolf Wondratschek sich Leser gewünscht, die mit dem Bleistift lesen. Im Verlauf einer Romanlektüre sollen sie Sätze und Stellen anstreichen, bei denen sie innehalten und über die sie nachdenken. Der Ausstieg aus dem fortlaufenden Lesen hinterlasse Spuren, indem sich die angestrichenen Stellen einprägen und im Kopf des Lesers nachklingen.

Man könnte vom Leser aber noch viel mehr verlangen. Dabei denke ich an ein Lesetagebuch, in dem alle Lektüren in ihrem Verlauf notiert und ihre Reflexe in den Gedankengängen des Lesers fixiert werden. Eintragungen in ein solches Tagebuch würden mit den Lesezeiten und dem Ort der Lektüre beginnen und dann in bunter Reihenfolge jene Überlegungen (zu Figuren, zur Handlung, zum Raum etc.) aufzeichnen, die den Leser während einer Lektüre begleiten. So entstünde die „Geschichte einer Lektüre“, die sich in einem bestimmten Zeitraum entwickelt und weiterwirkt.

Das Lesetagebuch wäre ein eigenes Schreibformat (getrennt vom gelesenen Buch), das Auskunft über bestimmte Lektürephasen meines Lebens gibt. In ihnen habe ich mich mit vielen fremden Stimmen (und Klängen) beschäftigt, die genau zu charakterisierende Reaktionen hinterlassen haben. Diese Reaktionen könnte ich aber auch direkt ins gelesene Buch eintragen. Während ich lese, würden meine schriftlichen Aufzeichnungen den Text an den Rändern begleiten, in ihn eingreifen, ihn vielleicht sogar überdecken. Sie würden einen „Gegen- oder Ergänzungstext“ abbilden: den Text, den die Lektüre des Lesers angesichts eines vorgegebenen Textes aus freien Stücken schreibt.

Ist so etwas vorstellbar? – frage ich nun wiederum meine Leserinnen und Leser.

Kölsche Verblüffung

Mein Freund Herbert, 42 Jahre, Graphiker, in Leipzig geboren und dort lebend, ist zum ersten Mal in Köln bei mir zu Besuch. Und: Er fasst es nicht! Eine ganze Stadt trinkt Kölsch, überall, in den Kneipen und Brauhäusern, auf der Straße, auf ihren Plätzen, in allen Veedeln. Fast ausschließlich Kölsch wird getrunken, ein Meer von Kölsch wird täglich gelöscht – und getrunken wird es ebenfalls ausschließlich nur aus der Stange, dem schlanken, zylindrischen Glas, 0,2 Liter! Wo gibt es das sonst auf der Welt – diese Ausschließlichkeit, diese hochgradig ästhetische und kulinarische Disziplin, diese Hingabe einer Millionenstadt an ein einziges Getränk!

Ich versuche zu erklären, dass Kölsch die Wurzel des kulturellen Gesamtgebräus dieser Stadt ist. Ein Getränk, das Lieder, Songs, Musik, Texte, Theater und Filme hervorbringt, die von seinem leichten, sehr speziellen Charakter geprägt sind. In allem, was in Köln an Kulturellem geschieht, steckt Kölsch, so dass Friedrich Nietzsche seine berühmte Abhandlung (über die Geburt der griechischen Tragödie aus dem Geiste der Musik) im Blick auf Köln hätte umschreiben können: „Die Geburt der Kölschen Kultur aus dem Geiste des Kölsch“. Das ist es – und es ist für Außenstehende wirklich schwer zu begreifen.

Zum richtigen Kölschgenuss gehören, erkläre ich weiter, keine großen Mahlzeiten. Im Gegenteil, die großen Mahlzeiten löschen die Kölsch-Inspiration, sie passen in ihrer Fülle nicht zu seinem Elan und Schwung. Essen sollte man zu einigen Glas Kölsch (und drei müssen es mindestens sein, sonst bleibt die Inspiration flach und vor den Gehirnzonen dummherum abwartend stehen) wiederum ausschließlich die dazu gehörenden Kölsch-Minima. Essensandeutungen, die sich nicht aufspielen: Mett-Happen mit Zwiebeln und Schnittlauch, Tatar-Happen mit Zwiebeln und Gürkchen, Halver Hahn (Holländerkäse, lange gereift) mit Röggelchen und Butter, Kölscher Kaviar (Blutwurst) mit Röggelchen, Zwiebeln und Butter. Alles andere, behaupte ich, ist „Kappes“ und lenkt nur ab.

Zwei Tage lang sind wir meinem (was das Essen betrifft) minimalistischen Kölsch-Programm gefolgt und haben (was das Trinken betrifft) allerhand Kölsch-Stangen geleert. Herbert wird wiederkommen – und das schon sehr bald!

Krauses Denken

Ich bin Teil einer großen Festgesellschaft und sitze nach den ersten Begrüßungen auf dem für mich bestimmten Platz. Vor mir erkenne ich das kleine Schild, das ohne meinen Nachnamen auskommt. Für die (lange) Dauer des Festmahls bin ich (stelle ich erstaunt fest) wieder „Hanns-Josef“.

„Hanns-Josef“ ist der Junge, den alle anders nannten: Ich war der Hans, der Josef, der Johannes, der Jo, der Hanjo, der Hajo, der Jojo – das Kaleidoskop der Namen erinnert mich an die frühen Zeiten, in denen ich viele, verschiedene Identitäten besaß. Hans war der große, lange Typ, der Basketball spielte, Josef der langsame, verträumte, dem manchmal nicht die richtigen Worte einfielen, Johannes der fromme, der Kirchen und Kirchenmusiken mochte, Jo der verspielte, kindliche, der Drachen steigen ließ, Hanjo der gute Kerl für Tanten und Onkels, Hajo der pubertierende, der Artikel für die Schülerzeitung schrieb – und Jojo ein fremder, leicht unheimlicher Typ, der sich laufend neue Geschichten ausdachte.

So flattert mein krauses Denken, und mein Blick durchwandert das Banner der Speise, die man für mich bereithält: Roulade von der Mehrbachforelle an buntem Salat von Westerwälder Minilinsen mit Bärlauchschmand. Hans hätte die Forelle gemocht, Josef den Salat, Johannes das Westerwäldische, Jo die Minilinsen … – das geht hin und zurück, und ich höre nicht mehr auf die Reden und die Musik, sondern verschwinde im Unterholz der Erinnerungen, bis eine Schar von lauter kichernden „Hanns-Josefs“ durchs herbstliche Land zieht.