Die Bedeutung des Unscheinbaren

„Im Herbst 2008 nahm ich in einer Buchhandlung am New Yorker Union Square James Woods eben erschienenes How Fiction Works zum ersten Mal in die Hand. Ich begann zu lesen und war nach wenigen Seiten gebannt. Ich kaufte es, las die halbe Nacht, und als ich fertig war, begann ich von neuem…“ – schreibt der Schriftsteller Daniel Kehlmann im Vorwort zur deutschen Übersetzung („Die Kunst des Erzählens“. Aus dem Englischen von Imma Klemm unter Mitwirkung von Barbara Hoffmeister. Rowohlt Verlag).

Seither ist es vielen Leserinnen und Lesern, die mehr über die Geheimnisse des realistischen Erzählens erfahren wollen, so ergangen. James Wood lehrt anhand von kurzen Textpassagen, wie man genauer liest, Details in ihrer Bedeutung erkennt, Figuren charakterisiert oder Dialoge gestaltet.

Es ist kein Buch eines Literaturwissenschaftlers, sondern eines Literaturkritikers und Lesers, der Texte in den Nullzustand des leeren Blattes zurückübersetzt und danach fragt, aus welchen Momenten des Schreibens besondere Wirkungen von Texten entstehen.

Während ich in Hildesheim Literarisches Schreiben lehrte, war dieses Buch ein Schlüsseltext für das Verständnis der Erlebnisformen erzählender Literatur. Seine Brillanz ist völlig unverbraucht und sofort spürbar, wenn man die ersten Seiten liest. Ich empfehle dieses Buch daher nicht nur für ein intensiveres Lesen, sondern auch als Propädeutik des Schreibens.

„Schreiben lehrt man, indem man Lesen lehrt“ – notiert Daniel Kehlmann. So war und ist es.

Das Projekt der Schreibakademie – rückt näher

All jene Leserinnen und Leser dieses Blogs, die zum vorbereitenden Orientierungsgespräch für die Schreibakademie am 4.2.2023 in Wissen/Sieg erscheinen werden, möchte ich bitten, sich spätestens ab jetzt Notizen darüber zu machen, was sie von der Schreibakademie erwarten.

Worüber wollen Sie informiert werden? Was wollen Sie während der Akademietage im März in der Schreibpraxis ausprobieren? Welche Rückmeldungen auf eigene Texte erwarten sie, und in welcher Form? Welche Richtungen und Methoden des „Literarischen Schreibens“ interessieren Sie besonders?

Ich möchte Sie bitten, die Notizen am 4.2.2023 mitzubringen, damit wir uns ohne leidige Umwege möglichst konkret austauschen.

Das Orientierungsgespräch findet von 18 Uhr bis 20 Uhr statt. Sollten Sie danach nicht sofort abreisen, würde ich in der Nähe eine Gaststube reservieren, wo wir zusammen etwas essen und den Austausch fortsetzen könnten.

Wenn Sie an einem solchen gemeinsamen Abendessen teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte möglichst bald. Meine Mitarbeiterin (Hanna Bernike) wird ihre Anmeldung zum Abendessen gerne entgegennehmen.

The Song is You

Die erste Woche des Neuen Jahres schwingt aus, begleitet von dem amerikanischen Jazzpianisten Fred Hersch.

Einige Pfade tun sich auf, verzweigen sich, kommen zueinander, trennen sich, warten auf einen Sprung – bleiben aber doch bei sich, eine Strecke von fast neun Minuten lang.

Territorialerforschung, Bodensektion, Ausdehnung.

Allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs wünsche ich ein ruhiges Wochenende.

https://www.youtube.com/watch?v=jL9zmiz3Glw&ab_channel=ChristopheDeghelt

Unterwegs mit Roland Barthes

Gestern ist in der Wochenzeitung DIE ZEIT meine Rezension eines Buches von Roland Barthes erschienen, das seine lebenslangen Forschungen über Proust dokumentiert.

Es gibt Tausende von Karteikarten, Essays, Entwürfe zu Vorlesungen und Notizen aller Art – darunter auch der Text von drei „Pariser Spaziergängen“, die Barthes zusammen mit einem Moderator durch die Pariser Wohnungen und Straßen von Proust geführt haben.

Hier ein Ausschnitt aus meiner Rezension:

…Entschlossen greift Barthes die Fäden auf und setzt sich dem inneren Getümmel aus, indem er einer Einladung des Hörfunksenders „France Culture“ folgt. An der Seite eines vorsichtigen Begleiters geht er jene Straßen und Räume von Paris ab, in denen Marcel Proust gelebt, gewohnt und gearbeitet hat. Sie befinden sich vor allem auf dem rechten Seineufer, in den Bezirken der mondänen Aristokratie des späten neunzehnten Jahrhunderts und damit auf der anderen Seite des Flusses, gegenüber, denn Barthes wohnt seit Jahrzehnten auf der rive gauche, zusammen mit der Mutter in einem unauffälligen Haus nahe der Kirche Saint-Sulpice.

          „Ein Mensch, eine Stadt“ ist der Harmlosigkeit vortäuschende Titel der Hörfunkreihe, in der man Barthes drei Sendungen überlässt. Seine Monologe führen in die aufgeladenen Zentren seiner Emphase, nichts entgeht ihm, kein Balkon, keine Gaslaterne, die er nicht als vielsagende Zeugen seiner Proust-Fantasien aufruft und deutet. Längst hat er begonnen, seine Einfälle und Lektüren auf jenen immer gleichen Karteikarten aus Bristolkarton zu vermerken, von denen es schließlich allein dreitausend zum Werk von Proust geben wird…

Etwa achtzig Seiten sind diese Spaziergänge in dem Proust-Buch der Aufsätze und Notizen (Suhrkamp Verlag) von Roland Barthes lang. Ich empfehle diese Seiten zukünftigen Paris-Reisenden. Niemand führt detaillierter, genauer und vor allem liebevoller durch das Proustsche Paris.

Will man die Gänge am rechten Seineufer durch Gänge am linken ergänzen, können Paris-Reisende auf mein Buch Paris, links der Seine (Insel-Verlag) zurückgreifen.

Und will man schließlich Paris nicht nur auf den Spuren Prousts oder der Autorinnen und Autoren des linken Seineufers, sondern auf denen von Roland Barthes selbst erkunden, so wäre mein Buch Die Pariser Abende des Roland Barthes (DVB) eine passende Begleitung.

Dreimal Paris! Aufgeladen mit lauter intimen Blicken auf die Aneignung von Stadtatmosphären und poetischen Tableaus!

Von Köln oder Stuttgart aus ist man in kaum mehr als drei Stunden in Paris! Warum noch warten?!

Erinnerung an Papst Benedikt XVI.

Heute, am Tag des Abschiednehmens von Papst Benedikt XVI. in Rom, erinnere ich mich an die Tage, als ich ihn 2005 während seiner ersten Auslandsreise und des Weltjugendtages in meiner Geburtsstadt Köln erlebte. Damals bewegten sich Hunderttausende junger Pilgerinnen und Pilger durch die Stadt, zum Abschlussgottesdienst soll eine Million Gläubige versammelt gewesen sein.

Über dieses Erlebnis habe ich damals in der FAZ einen Artikel veröffentlicht. Hier ein kurzer Ausschnitt:

(—) Betrat man den Kölner Dom früher durch ein Drehkreuz oder eine gläserne Schiebetür wie eine Stadtkirche unter vielen, schlich man durch das Dunkel seiner Seitenschiffe bis zur Vierung, wurde man dort aufgehalten von Gittern und gesperrten Zonen, so öffnete er sich jetzt, nach der Öffnung des Hauptportals und der Befreiung von allen Sitz- und Knie-Bänken, in seiner ganzen Weite und in einer lichten Helligkeit als ein einziger gewaltiger Pilgerraum, in dessen Chor der Schrein der Heiligen Drei Könige als eigentliche Mitte zu schweben schien.

Die Stadtdurchkreisungen der Pilger mündeten in diesen Chor und erinnerten so wieder daran, wo sich das mittelalterliche Zentrum der Stadt befand, es war genau jenes Zentrum, das Benedikt XVI. nach seiner Ankunft in Köln in einer den Bewegungen der Pilger nachempfundenen Stationenfolge anlief.

Der Weg vom Rhein her, zu Fuß den Domhügel hinauf, war ein mittelalterlicher Pilgerweg, der den Dom mit den römischen Ursprungsplätzen der Stadt am Rhein verbindet. So gesehen, reihte sich der Papst ein in die spirituelle Verwandlung, die die heutige Stadt anders liest und zu Lesarten zurückfindet, die ihre historischen Tiefenschichten und Gründungsmythen berührt.

Aus der Ferne kommend und doch mit Köln heimatlich verbunden, kam Benedikt XVI. inmitten der Pilgerscharen dabei die Funktion einer Leitgestalt zu: Sein Erscheinen verteilte die Scharen am Rhein, zog sie in die Länge, ließ sie auf Plätzen und Straßen zusammenrücken und führte sie am Ende hinaus in die Weite des Marienfeldes, wo sich ihr endgültiges Zusammenfinden zwischen den Lichtern der nächtlichen Vigil dann vollzog.

Der Zusammenschluss und das gegenseitige Sich-Finden am Ende der mehrtägigen Pilgerschaft durch die unterschiedlichsten Zonen der Stadt rekonstruierte die Idee des Gottesvolkes, das sich auf ein Zeichen hin über alle Grenzen hinweg trifft und im Blick auf die ins Zentrum gerückte Monstranz begegnet.

In seinen Lebensformen des Mittelalters hat der Historiker Arno Borst erläutert, dass man dieses Zusammenkommen im Mittelalter als Wunder verstand: „Das heißt oft im Mittelalter Wunder: Aufhebung menschlicher Gegensätze und Besonderheiten, Übereinstimmung aller, Einklang zwischen Gott und Geschöpfen. Das Wunder kann provoziert werden, durch liturgisches Verhalten, durch Gottesdienst, Glockenklang, Gesang und Prozession; aber es ereignet sich nicht im liturgischen Rahmen des Gotteshauses, sondern im Freien.“

Das „Gottesvolk“ findet also nicht durch Anordnungen und Befehle zusammen, sein Zusammenschluss „ereignet sich“ und wirkt daher unaufdringlich, beinahe schwerelos. Genau diese Leichtigkeit aber verkörperten die Pilger von Köln, sie wirkten wie von ferne gerufen und wie von ferne geführt, und ihre Gesänge und Tänze erschienen als Ausdruck einer immensen Begeisterung und Freude, die ihre Kraft rein aus sich selbst und nicht aus stimulierenden Hilfsmitteln oder den heute üblichen Vergnügungsprothesen bezog.

Es erscheint wie ein Zusammenklang, dass sich der neue Papst in seiner Grußbotschaft zum Beginn des Weltjugendtages bereits genau diese enthusiastischen Momente der Begegnungen erhoffte. Der Weltjugendtag, hieß es da, solle nicht nur ein „Fest des Glaubens, der Freude und der Geschwisterlichkeit“ werden, sondern auch ein Fest aus dem Bewusstsein heraus, dass es „schön“ sei zu glauben; nicht Regeln und Verbote machten den Glauben aus, sondern seine Größe, Weite und Schönheit.

Genau auf diese lange nicht mehr gehörten Akzentsetzungen schienen die jungen Pilger von Köln zu antworten. Sechs Tage lang gaben sie ein beeindruckendes Zeichen von „schönem“ Leben.

Das Projekt der Schreibakademie – als Studienreise

Am 4.2.2023 findet in der SALA ORTHEIL (Mittelstraße 6, 57537 Wissen/Sieg) ein Vorgespräch zur Schreibakademie statt, das über die Ideen und Wünsche der im März (24.3.-26.03.2023) Teilnehmenden vorinformieren und zu einem Austausch von Interessen und Meinungen führen soll. Dazu hat sich inzwischen ein Kreis von Leserinnen und Lesern dieses Blogs angemeldet.

Die Schreibakademie im März dagegen wird auf eine Teilnehmerzahl von zwölf Schreibenden begrenzt bleiben. Um die Teilnahme muss man sich mit einem eigenen, kurzen Text bewerben, über dessen Inhalt und Form ich noch Angaben machen werde. Die Teilnahme wird außerdem 250. – Euro kosten, womit die Teilnehmenden zur Finanzierung und zum Erhalt der SALA ORTHEIL beitragen.

Man könnte die Teilnahme an dem Orientierungsgespräch mit einem Begleitprogramm verbinden, das ich eigens zusammengestellt habe.

Am 1.2.2023, 19-21 Uhr, unterhalte ich mich mit dem Autor Hektor Haarkötter in der Hochschul- und Kreisbibliothek Bonn-Rhein-Sieg, Campus Sankt Augustin, über das „Notieren, Notizen machen, Notiz nehmen, sich verzetteln“, also über die elementaren Grundlagen des „Literarischen Schreibens“. (Die Bibliothek ist von Wissen/Sieg in kaum einer Stunde mit Wagen oder Zug zu erreichen.) Hier die genaueren Angaben:

https://www.h-brs.de/de/bib/auf-dem-sofa-hektor-haarkoetter-und-hanns-josef-ortheil

Und am 3.2.2023, 19.30 Uhr, lese ich in der Aula des Collegium Albertinum, Adenauerallee 19, 53111 Bonn, „Von nahen Ländern und Menschen“ – kurze Erzählungen und Texte, die von der Pianistin Margit Haider-Dechant mit Klaviermusik von Robert Schumann begleitet werden.

Auch dazu die genaueren Angaben:

https://www.goerres-gesellschaft.de/gesellschaft/termine/termin/hanns-josef-ortheil-und-margit-haider-dechant-musik-und-poesie-ein-musikalischer-dialog-zu-robert-schumann.html

Man könnte die Fahrt nach Wissen also zu einer kleinen Studienreise ausdehnen und gleich mehrere Veranstaltungen besuchen. Viel Vergnügen!

Das Projekt der Schreibakademie

Zusammen mit Leserinnen und Lesern dieses Blogs starte ich in das Neue Jahr mit dem Projekt einer Schreibakademie im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe Wissen liest.

Inzwischen haben sich viele zu dem Orientierungsgespräch angemeldet, das am 4.2.2023 von 18-20 Uhr in der SALA ORTHEIL (Mittelstraße 16, 57537 Wissen/Sieg) stattfinden wird. Weitere Anmeldungen sind nicht mehr möglich.

Das Orientierungsgespräch dient der Planung eines Programms, das in Absprache mit den später Teilnehmenden erfolgen soll. Die Schreibakademie wird vom 24.3.2023, 15 Uhr, bis zum 26.3.2023, 17 Uhr, stattfinden. Die Teilnahme (nach vorheriger Anmeldung) wird 250. – Euro kosten.

Weitere Details werde ich in diesem Blog nennen, nachdem das Orientierungsgespräch stattgefunden hat. Die Teilnahme an diesem Gespräch im Februar 2023 ist keine Voraussetzung für die spätere Teilnahme an der Akademie im März!

Ein frohes Neues bei achtzehn Grad

Das frohe Neue spielt verrückt und wünscht sich bei achtzehn Grad ein impulsives Leben.

Die grünen Grasflächen schmücken sich mit der letzten verbliebenen Winterdusche, die ersten Gänseblümchen zittern im warmen Wind und hauchen den Vögeln im Unterholz einen Begrüßungslaut zu.

Was habe ich vor? Schöne Empfindung des „Anfangs“, frisch, neugierig, alles möglichst offenlassend, um die in einer runden Klausur getankten Kräfte nicht mit altem Kram zu belasten.

Stattdessen die Hinwendung zu fantastisch erscheinenden Utopien. Wohin reisen im Neuen Jahr? Nach Japan? Nach Lübeck und an die See? Nach Paris, Rom und Venedig? Wie schön ist doch dieses Schwelgen im Unausgegorenen!

Ein „Anfang“ wäre damit gemacht, Freundinnen und Freunde an den Planungen zu beteiligen. Wer reist mit? Konkret? Oder „im Geiste“?

Ich werde Tage brauchen, um mich „zu beruhigen“, so stark wirkt dieser wohlmeinende Start.

Den Leserinnen und Lesern dieses Blogs wünsche ich derweil schon ein frohes Neues Jahr!

Ein Frohes Fest – ein gutes Neues Jahr

Liebe Leserinnen und Leser dieses Blogs, heute verabschiede ich mich in eine weihnachtliche Klausur. Am 2. Januar 2023 melde ich mich mit dem nächsten Blogeintrag zurück.

Vielleicht haben Sie Zeit und Lust, das vergangene Jahr anhand meiner Einträge zu rekapitulieren – oder Sie holen noch weiter aus und vertiefen sich in das Schreiben und Denken vieler Jahre. Sage und schreibe 1461 Einträge sind abrufbar, als Zeitreise in die Vergangenheit, mit vielen Empfehlungen und Hinweisen.

Ich wünsche Ihnen frohe, gesegnete Weihnachten und ein gutes, kreatives 2023!

Buchempfehlungen für Weihnachten

Bevor ich in eine weihnachtliche Klausur gehe, empfehle ich in diesem Blog noch einige besondere Bücher zum Selberlesen oder Verschenken.

Für Ohrenmenschen & Musikbegeisterte:

Claus-Steffen Mahnkopf: Die Kunst des Komponierens. Reclam Verlag 2022

Ludwig Wittgenstein: Betrachtungen zur Musik. Suhrkamp Verlag 2022

Hanns-Josef Ortheil: Das Glück der Musik. Vom Vergnügen, Mozart zu hören. btb 2016

Für Augenmenschen & Kunstbegeisterte:

David Hockney: Frühling wird es sicher wieder. David Hockney in der Normandie. Prestel Verlag 2022

Andreas Beyer: Künstler, Leib und Eigensinn. Die verdrängte Signatur des Lebens in der Kunst. Wagenbach 2022

Hanns-Josef Ortheil: Im Licht der Lagune. Roman. btb 2000

Für Kulinarikerinnen & Kulinariker:

Denis Scheck: Schecks kulinarischer Kompass. Köstliches und Kurioses aus meiner Küche und aller Welt. Piper 2022

Yuna Kobawashi-Weber: Einfach authentisch japanisch kochen. Williams und Brown 2020

Alessandra de Respinis: Cicchettario. Die legendären Rezepte des Al Botegon in Venedig. Mit einem Nachwort von Hanns-Josef Ortheil. DVB 2021

Für Berlinerinnen, Berliner & Berlinreisende:

Ann-Dore Krohn und Denis Scheck: Hungrig auf Berlin. Merian 2022

Michael Krüger: Das Strandbad. Nur über die Edition 5 plus-Buchhandlungen 2022

Hanns-Josef Ortheil: Die Berlinreise. btb 2015

Für Zeitbewusste:

Jules Renard: Nicht so laut, bitte. Tagebuch 1887-1909. Kampa 2022

Ror Wolf: Die unterschiedlichen Folgen der Phantasie. Tagebuch 1966-1996. Schöffling & Co.

Christian Schärf: Schreiben Tag für Tag. Journal und Tagebuch. Duden 2011

Für Schreiberinnen & Schreiber:

Zwölf Zimmer für sich allein. Zwölf Schriftstellerinnen im Gespräch. Kampa 2022

Julia Genz: Handbuch Kreatives Schreiben. Literarische Techniken verstehen und anwenden. Utb 2022

Hanns-Josef Ortheil: Mit dem Schreiben anfangen. Fingerübungen des Kreativen Schreibens. Duden 2017

Für Alt & Jung:

Dominik Springer: Schach für Kinder. Eulogia 2021

Robert Macfarlane: Die verlorenen Zaubersprüche. Matthes & Seitz 2021

Hanns-Josef Ortheil: Die Moselreise. Roman eines Kindes. Btb 2012

Für Italiensüchtige:

Gianfranco Calligarich: Der letzte Sommer in der Stadt. Zsolnay 2022

Eugenio Montale: Was bleibt (Wenn es bleibt). Gedichte 1920-1980. DVB Mainz 2013

Hanns-Josef Ortheil: Die große Liebe. Luchterhand 2003

Für Übermütige & Ausgelassene:

Olivier Guez: Lob des Dribbelns. Über den Mythos des südamerikanischen Fussballs. Aufbau 2022

Annie Dillard: Einen Stein zum Sprechen bringen. Matthes & Seitz 2022

Hanns-Josef Ortheil: Der Stift und das Papier. Luchterhand 2015

Für Roman-Tickerinnen & Roman-Ticker:

Imre Kertész: Heimweh nach dem Tod. Arbeitstagebuch zur Entstehung des „Romans eines Schicksallosen“. Rowohlt 2022

Christian Schärf: Die Idee des Romans. Königshausen & Neumann 2021

Hanns-Josef Ortheil & Klaus Siblewski: Wie Romane entstehen. Luchterhand 2008